Sonntag, 25.Juni 2017










USA-Special

Einen Monat reiste ich mit meiner Familie durch die USA. 1 Woche San Francisco (mit Abstechern nach Süden), 2 Wochen in den Bundesstaaten Nevada (der Wüstenstaat mit den vielen militärischen Sperrzonen), Utah (Land der Mormonen; Canyon-Land), Arizona (Land des Grand Canyon) und 1 Woche in New York City (auch auf dem damals noch existierenden World Trade Center).


Allgemeine Beobachtungen

Die meisten Amerikaner sind sehr nationalbewusst. Die Flaggen sind nahezu überall zu sehen. Häufig bei privaten Anwesen, bei öffentlichen Gebäuden oder Banken sowieso.
Aber sie sind sehr freundlich und hilfsbereit. Sogar die Banker sprachen uns in der nähe der Wall Street (New York) an und fragten uns, wohin wir denn wollten. Dies passierte uns in jeder größeren Stadt: San Francisco, Las Vegas und New York.
In USA ist der Markt von Fast-Food-Ketten fast unüberschaulich, McDonalds und Burger King sind nur zwei von vielen; Kentucky Fried Chicken, Taco Bell und Wendy Burgers fallen mir auf Anhieb auch noch ein.
Komfort hat dort selbst in normalen Supermärkten keine Grenzen: Man stellt den Einkaufswagen einfach an die Kasse, die Kassiererin räumt ihn aus und ein weiterer Angestellter des Supermarktes packt die eben gekauften Waren in Tüten ein und fragt den Kunden, ob er die Tüten zu deinem Wagen bringen soll. Oft soll man dem Personal für diesen Service kein Trinkgeld geben.
Die Amerikaner als Autofahrer sind im Gegensatz zu den Deutschen verständnisvoll und nicht so hektisch. Nach 2 Wochen Auto-Rundtour kann ich mir vorstellen, warum die Amis ihre Autos so lieben. Da es ein gigantisches Land ist, in dem es oft bis zum nächsten Supermarkt 2 Stunden sind, die Highways oft wie leergefegt sind, und bei Nacht alles gespenstisch leer ist. Da muss man eben einen starken Partner an seiner Seite haben. Und das ist bei den Amerikanern eben das Auto :).
Die Luftverschmutzung in USA ist schon fast dramatisch. In einem Infoheftchen, welche man beim Eintritt in jeden Nationalpark bekommt, stand, dass man den Horizont nur so diesig sehen würde, weil die Luftverschmutzung so extrem sei. Man kann das auch an vielen unserer Urlaubsfotos erkennen. Ähnlich verhält es sich mit den Plastikverpackungen. Lieber 10x hygienischer als notwendig, als die Umwelt ein bisschen zu schützen. Im Hotel statt irgendwelcher Tassen oder Gläser in Plastikfolie verpackte Plastikbecher, im Supermarkt statt ein paar Pfandflaschen ein 24-Pack von Dosen.
Da wirken die vielen Werbeplakate für Recycling von Dosen schon fast lächerlich.

Originalschauplätze in den USA